Das „Abenteuer Natur“ verspricht der Wildpark im Grafenberger Wald.

Der liegt in Düsseldorf und ist auch mit Öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Hier sagen Hirsche, Waschbären, Füchse und Wildkatzen auf einer Fläche von insgesamt 36 Hektar den Besuchern guten Tag.

Die Tiere könnt Ihr hautnah erleben und das Schalenwild, so nennt man die Tiere mit Hufen, dürft Ihr sogar mit mitgebrachten Äpfeln und Möhren füttern. Wer die nicht dabeihat, kann auch Futter aus einem der aufgestellten Futterautomaten nehmen. Beachtet bitte, dass nur diese Leckerlis für die tierischen Bewohner geeignet sind! Damit die Tiere keine Angst vor Euch bekommen, müsst Ihr in ihrer Nähe leise sein und dürft keine hektischen Bewegungen machen. Sonst trauen sie sich nicht in Eure Nähe. Zum Rumtoben und Spielen stehen Euch auf dem Gelände Kinderspielplätze zur Verfügung. Einer davon, der Wald-Kinderspielplatz „Plaggbergwiese“, erwartet Euch mit eigenem Brunnen und Wassermatschanlage – ein Riesenspaß bei warmen Temperaturen.

Werdet Wildparkdetektive

Ihr könnt den Besuch auch als Abenteuer nutzen und Wildparkdetektiv sein. Dazu ladet Ihr Euch auf www.wildpark-duesseldorf.de, Rubrik „Besucher“ und dann „Für Kinder“, Vordrucke runter und nehmt sie mit in den Wildpark. So lernt Ihr die Tiere, vom Frosch bis zum Iltis, noch besser kennen, denn die Lösungen gibt es direkt mit dazu. Die einzigen, die keinen großen Spaß im Wildpark haben, sind Hunde. Denn die dürfen nicht mit in das Areal. Das wäre einfach zu gefährlich für die dort lebenden Tiere, die vor Hunden Angst haben. Schließlich stammt der Hund ja vom Wolf ab. Achso, und Grillen ist leider nicht möglich, da im Wald Brandgefahr besteht. Der Wildpark wurde erstmalig vor fast 100 Jahren angelegt – und soll natürlich auch noch lange für Tiere und Euch Bestand haben. Deshalb ist offenes Feuer tabu. Da die erlaubte Besucherzahl in der Corona-Zeit beschränkt sein könnte, informiert Euch am besten vor Eurem Besuch auf der Homepage www.wildpark-duesseldorf.de!

Bildnachweis: Björn Porsche