Die Vertreterversammlung der Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. Neuss  hat am 27.06.2019 den Jahresabschluss 2018 beschlossen und Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung erteilt.

GWG-Vorstandsmitglied Stefan Zellnig konnte den anwesenden Vertreterinnen und Vertretern durchweg gute Kennzahlen vorstellen: Bei Investitionen in Neubau und Sanierung in Höhe von knapp 14 Millionen Euro hat die GWG in 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 2.506 erwirtschaftet und mit diesem Ergebnis ihren Wirtschaftsplan wiederum deutlich übererfüllt. Die Bilanzsumme der Genossenschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals auf über 200 Millionen Euro angewachsen. Die Eigenkapitalquote bleibt mit 33 % stabil.

Die zunehmende Bilanzsumme liege vor allem an den hohen Investitionen der Genossenschaft, wie GWG-Vorstandsmitglied Ulrich Brombach betont: „Unser Ziel ist nicht die Steigerung des Unternehmenswertes oder die Erwirtschaftung einer maximalen Rendite, sondern die nachhaltige Versorgung unserer Mitglieder mit Wohnungen zu angemessenen Preisen. Das geht nur, indem wir kontinuierlich in unseren Bestand investieren und nach Möglichkeit auch Wohnungen neu bauen.“

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates Heinz Runde zeigte sich zufrieden und betonte, dass die GWG sich ohne wesentliche personelle Verstärkungen stark engagiere, um bezahlbare Wohnungen in Neuss und Kaarst neu zu schaffen. Nannte die GWG in 2010 noch 3.326 Wohnungen ihr Eigen, bewirtschaftet sie am 31.12.2018 bereits 3.505 Wohnungen. Weitere 248 Neubauwohnungen befinden sich aktuell in Bau oder in Planung. Ein Plus von 13 % im Vergleich zu 2010, wie Heinz Runde vorrechnet.

Die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter haben alle erforderlichen Beschlüsse einstimmig gefasst. Die turnusmäßig zur Wiederwahl anstehenden Aufsichtsratsmitglieder Dr. Horst Ferfers, Alfred Feuchthofen und Helmut Grahle wurden wiedergewählt. Als Nachfolgerin für den im April plötzlich verstorbenen Wilfried Fiedel, der viele Jahre engagiert für die Genossenschaft tätig war, wurde Gudrun Jüttner neu in den Aufsichtsrat gewählt.