Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus und GWG-Vorstand freuen sich über die erfolgreiche Fertigstellung. Erstmalig auf Kaarster Stadtgebiet hat die Gemeinnützige Wohnungs-Genossenschaft e.G. (GWG) mit ihrer Tochtergesellschaft an der Erftstraße eine Kindertagesstätte errichtet. Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus, der Erste Beigeordnete Dr. Sebastian Semmler und die GWG-Vorstandsmitglieder Ulrich Brombach und Stefan Zellnig haben den Neubau nun gemeinsam in Augenschein genommen.

Die viergruppige Einrichtung ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen dem Jugendamt der Stadt Kaarst und der GWG. Bereits am 1. November 2018 wurde die Kita nach 11 Monaten Bauzeit an die Stadt Kaarst übergeben, einen Monat später hat das Deutsche Rote Kreuz den Betrieb aufgenommen. Nach guter Zusammenarbeit bei diversen Wohnungsbauprojekten hatte die Stadt Kaarst sich im Spätsommer 2016 auf der Suche nach einem Investor für eine Kindertagesstätte an die GWG gewandt. „Wir wollten einen verlässlichen Partner, der uns in einem überschaubaren Zeitrahmen eine qualitativ hochwertige Einrichtung garantieren kann. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Wir haben hier eine moderne und kindgerechte Einrichtung“, sagt Bürgermeisterin Dr. Ulrike Nienhaus nach dem Rundgang durch die Kita. Vier Gruppen sind in dem modernen Gebäude auf dem Gelände der ehemaligen BMX-Bahn untergebracht. „Kinder und Erzieher fühlen sich hier wohl, aus Sicht der Stadt läuft der Betrieb reibungslos“, ergänzt der zuständige Beigeordnete Dr. Sebastian Semmler.

Für GWG-Vorstand Stefan Zellnig und seinen Kollegen Ulrich Brombach war das Engagement in Kaarst eine konsequente Entscheidung: „Wir haben mit der Errichtung von Kindertagesstätten für die Stadt Neuss bereits gute Erfahrungen gemacht. Da liegt es nahe und im gegenseitigen Interesse, diese Erfahrungen auch für die Stadt Kaarst nutzbar zu machen.“ Als günstiger Nebeneffekt stellte sich der Zuschnitt des für den Neubau vorgesehenen Grundstücks an der Erftstraße heraus: Die GWG konnte ein zuletzt in Neuss errichtetes Kita-Gebäude hier noch einmal bauen, der Planungszeitraum ließ sich dadurch erheblich verkürzen. Architekt Richard Wichmann musste die existierende Planung lediglich genau spiegelverkehrt anlegen. Nach der positiven Entscheidung des Rates der Stadt Kaarst im März 2017 konnte es dann zügig losgehen mit der Realisierung des Projektes.

Gut für die Kinder, die sich mittlerweile längst in ihren neuen Räumlichkeiten eingelebt haben und sich schon darauf freuen, im Frühling und Sommer auch die vielen Spielmöglichkeiten auf dem Außengelände so richtig ausnutzen zu können. Dr. Ulrike Nienhaus, Stefan Zellnig und Ulrich Brombach sind sich jedenfalls einig: Hier möchte man gerne selbst noch einmal Kind sein.